"Wenn Sie in die Welt hineinschauen, sehen Sie keinen Himmel, aber Sie sehen überall die Spuren Gottes." Benedikt XVI.

Schlüsselübergabe

Lesungen: Jes 22,19-23;Ps 138,1-2b.2c-3.6;Röm 11,33-36;Mt 16,13-20

„Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.“ Mt 16, 19

Übergabe der Schlüssel, Relief an Petersom in Rom

„Binden und Lösen bedeutet also, den Schlüssel der Erkenntnis und des Weges verwalten, Lehrvollmacht und Ordnungsvollmacht.

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Weil Christus betet, kann die Kirche nicht untergehen

Lesungen: 1 Kön 19,9ab.11b-13a;Ps 85,9-10.11-12.13-14;Röm 9,1-5;Mt 14,22-33

"Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind. In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen; er ging auf dem See." Mt 14, 24-25
    
Doch während Christus in der Höhe betete, wird das Schiffchen in der Tiefe hin und her getrieben; und weil die Fluten sich auftürmen, kann dieses Schiffchen gefährdet werden. Aber weil Christus betet, kann es nicht untergehen. Unter diesem Schiffchen stellt euch die Kirche vor, unter der stürmischen See aber diese Welt! (Augustinus)

Quelle: Catena Aurea

Der verborgene Schatz

Lesungen: 1 Kön 3,5.7-12;Ps 119,57 u. 72.76-77.127-128.129-130;Röm 8,28-30;Mt 13,44-52

"In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker." (Mt 13, 44)

Diese Schatz, "im Acker verborgen", meint die beiden Testamente, in der Kirche verborgen. Wenn jemand beginnt, ein wenig davon zu verstehen, dann merkt er, daß dort große Dinge verborgen sind, und er geht hin, verkauft all seinen Besitz, und kauft den Schatz. Das heißt: Er setzt alles Zeitliche hintan, um sich dadurch die Freiheit zu erwerben, reich zu werden in der Erkenntnis Gottes. (Augustinus)

Peter und Paul - Uns! ist die Kirche anvertraut

Türrelief in Sankt Paulus vor den Mauern (Rom)

Petrus – der Verleugner.
Paulus – der Verfolger.
Petrus – der (wackelige) Fels.
Paulus – der (unverständliche) Lehrer.
Zwei starke Persönlichkeiten. Zwei schwache Menschen.
Voller Eifer. Enttäuschung kennend.
Petrus und Paulus: Menschen wie wir.
Petrus und Paulus: Ihnen war die Kirche anvertraut.

Menschen wie ihnen – uns ist die Kirche anvertraut.

(L.M. Kauder)

Der Heilige Geist als Mutmacher Predigt zum Pfingstfest

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben,  Lesungen Apg 2, 1-11; 1. Kor 12, 3b-7.12-13; Joh 20, 19-23

in den lustigen Taschenbüchern von Disney mit Micky Maus und Donald Duck wird ein innerer Zwiespalt oft durch ein kleines Engelchen und Teufelchen dargestellt, die dann auf den Schultern sitzen und im Streit ihre Meinung ins Ohr flüstern. Man könnte sagen, die beiden sind „Wegbegleiter“. Wenn ich das erzähle, haben sie vielleicht ein Bild vor Augen, wie das aussehen könnte. Und schon Goethe lässt 120 Jahre vor Disney seinen Faust sagen: „Zwei Herzen schlagen, ach, in meiner Brust!“

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