"Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist." Röm. 12, 2

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„Christus ist auferstanden! Ja, es gibt die Gerechtigkeit für die Welt!

„Christus ist auferstanden! Ja, es gibt die Gerechtigkeit für die Welt!

Auferstehung Christi, Fresko in der Kirche Santa Maria dell’Anima in Rom

Es gibt die ganze Gerechtigkeit für alle, die imstande ist, auch das unwiderruflich Vergangene zu widerrufen, weil es Gott gibt und weil ich die Macht dazu hat. Gott kann zwar nicht leiden aber mitleiden hat der heilige Bernhard von Clairvaux einmal formuliert.

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Gedanken zum Karsamstag 2021

Liebe Schwestern und Brüder!

Ich erinnere mich – Ihnen wird das vielleicht zunächst seltsam erscheinen – an diesem Karsamstag an die Religiösen Kinderwochen. Ein Höhepunkt dieser Woche ist für die Kinder und mehr noch für unsere jugendlichen Helfer die Nachtwanderung. Akribisch bereiten die Jugendlichen die ein oder andere raffinierte Aktion vor, um den Kindern eine spannende Nachtwanderung zu bescheren.

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Der Herr, hat mir das Ohr geöffnet.

Lesungen zum Palmsonntag: Jes 50,4-7;Ps 22,8-9.17-18.19-20.23-24;Phil 2,6-11;Mk 14,1 - 15,47

„Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich höre, wie Schüler hören. GOTT, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet.“ Jes 50, 4-5

„Sind wir nicht alle taubstumm oder wenigstens recht schwerhörig Gott gegenüber? Es ist so viel innerer und äußerer Lärm in uns und um uns, dass wir die leise Stimme Gottes nicht hören können. Unsere Sorgen, unsere Wünsche, unsere Geschäfte, der Lärm der öffentlichen Meinung - das alles blockiert unser Gehör Gott gegenüber. Schüler Gottes müssen wir werden, uns jeden Morgen neu das Ohr und das Herz von ihm öffnen lassen, die innere Wachheit für ihn erlernen, damit wir nicht das Wichtigste in unserem Leben überhören.“

Joseph Ratzinger, JRGS 14/1

Der Lohn besteht darin mit ihm zu sein

Lesungen zum 5. Fastensonntag: Jer 31,31-34;Ps 51,3-4.12-13.14-15;Hebr 5,7-9;Joh 12,20-33

"Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren." Joh 12, 26

"Was es heißt, Christus zu dienen, erkennen wir aus seinen eigenen Worten, wenn er sagt: Wenn einer mir dient [usw.] Diejenigen dienen Jesus, die nicht ihren eigenen Vorteil suchen, sondern die Sache Jesu Christi. Derjenige nämlich folgt mir, der meine Wege geht, nicht seine eigenen: der nicht nur all das tut, was zur leiblichen Barmherzigkeit gehört, sondern alle guten Werke um Christi willen, bis hin zur größten Tat der Liebe: sein Leben für die Brüder geben. Aber mit welcher Frucht, mit welchem Gewinn? Es folgt: Wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Man soll ohne einen Anspruch auf Lohn (lat: gratis) lieben, damit der Lohn für das Werk, durch das man ihm gedient hat, darin besteht, mit ihm zu sein."

(Augustinus)

Quelle: Catena Aurea