"Es geht nicht um das, was wir tun, oder wie viel wir tun, sondern darum, wie viel Liebe wir in das Tun legen, in die Arbeit, die er uns anvertraut hat." Mutter Theresa

Tröster und Fürsprecher

Lesungen vom 6. Ostersonntag: Apg 8,5-8.14-17; Ps 66,1-3.4-5.6-7.16 u. 20; 1 Petr 3,15-18; Joh 14,15-21

„Das Evangelium von heute, dem sechsten Sonntag der Osterzeit, spricht vom Heiligen Geist, den Jesus den Parakleten nennt (vgl. Joh 14,15-17). Paraklet ist ein Wort, das aus dem Griechischen kommt und zugleich Tröster und Fürsprecher bedeutet. Das heißt, der Heilige Geist lässt uns nie allein, er steht uns bei, wie ein Anwalt, der dem Angeklagten hilft, indem er ihm zur Seite steht. …

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Die Stimme des guten Hirten

Lesungen vom 4. Ostersonntag: Apg 2,14a.36-41; Ps 23,1-3.4.5.6; 1 Petr 2,20b-25; Joh 10,1-10

„Der vierte Sonntag der Osterzeit, den wir heute feiern, ist Jesus, dem Guten Hirten, gewidmet. Das Evangelium sagt: »Die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen« (Joh 10,3).

Der Herr ruft uns beim Namen, er ruft uns, weil er uns liebt. Aber das Evangelium sagt auch, dass es noch andere Stimmen gibt, denen man nicht folgen sollte: die Stimme von Fremden, Dieben und Räubern, die den Schafen Böses wollen. Diese verschiedenen Stimmen erklingen in uns. Es gibt die Stimme Gottes, die freundlich zum Gewissen spricht, und es gibt die verführerische Stimme, die zum Bösen verführt. Wie können wir die Stimme des guten Hirten und die des Räubers erkennen?

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Auf unseren Wegen wird der auferstandene Jesus zum Weggefährten

Lesungen zum 3. Ostersonntag: Apg 2,14.22b-33; Ps 16,1-2 u. 5.7-8.9-10; 1 Petr 1,17-21; Lk 24,13-35

Rembrandt van Rijn Abendmahl in Emmaus (Ausschnitt) 

„Auf unseren Wegen wird der auferstandene Jesus zum Weggefährten, um in unseren Herzen die Wärme des Glaubens und der Hoffnung zu entfachen und das Brot des ewigen Lebens zu brechen. Im Gespräch der Jünger mit dem unbekannten Wegbegleiter beeindruckt das Wort, das der Evangelist Lukas einem von ihnen in den Mund legt: »Wir aber hatten gehofft…« (24,21). Dieses Wort in der Vergangenheitsform sagt alles: Wir haben geglaubt, wir sind nachgefolgt, wir haben gehofft…, aber nun ist alles vorbei.

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