"Man darf nicht einfach aufgeben, das Evangelium zu verkündigen." Benedikt XVI.

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Der verborgene Schatz

Lesungen: 1 Kön 3,5.7-12;Ps 119,57 u. 72.76-77.127-128.129-130;Röm 8,28-30;Mt 13,44-52

"In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker." (Mt 13, 44)

Diese Schatz, "im Acker verborgen", meint die beiden Testamente, in der Kirche verborgen. Wenn jemand beginnt, ein wenig davon zu verstehen, dann merkt er, daß dort große Dinge verborgen sind, und er geht hin, verkauft all seinen Besitz, und kauft den Schatz. Das heißt: Er setzt alles Zeitliche hintan, um sich dadurch die Freiheit zu erwerben, reich zu werden in der Erkenntnis Gottes. (Augustinus)

Peter und Paul - Uns! ist die Kirche anvertraut

Türrelief in Sankt Paulus vor den Mauern (Rom)

Petrus – der Verleugner.
Paulus – der Verfolger.
Petrus – der (wackelige) Fels.
Paulus – der (unverständliche) Lehrer.
Zwei starke Persönlichkeiten. Zwei schwache Menschen.
Voller Eifer. Enttäuschung kennend.
Petrus und Paulus: Menschen wie wir.
Petrus und Paulus: Ihnen war die Kirche anvertraut.

Menschen wie ihnen – uns ist die Kirche anvertraut.

(L.M. Kauder)