Bekennt euch zu ihm vor allen Völkern, ihr Kinder Israels; denn er selbst hat uns unter die Völker zerstreut. Tob 13, 3

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Vermeldungen vom 19.09.2021

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Römisch-katholische Pfarrei St. Barbara: Gottesdienste in den Ortsgemeinden Riesa, Großenhain, Gröditz, Wermsdorf, Oschatz und Mügeln 18. bis 26. September 2021

Während des Gottesdienstes sind medizinische Masken mit entsprechendem Standard zu tragen (OP-Masken oder FFP2/KN95 Masken)!

Samstag, 18. September             

10.00 Uhr           Erstbeicht Erstkommuniongruppe in Riesa

18.00 Uhr           Hl. Messe in Riesa

18.00 Uhr           Wortgottesfeier in Großenhain

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Wer der Erste sein will, soll der Diener aller sein

Lesungen zum 25. Sonntag im Jahreskreis: Weish 2,1a.12.17-20;Ps 54,3-4.5-6.8-9;Jak 3,16 - 4,3;Mk 9,30-37

„…Die Nachfolge des Herrn erfordert daher vom Menschen immer eine tiefe Umkehr von uns allen, eine Änderung der Denk- und Lebensweise, sie erfordert, das Herz für das Hören zu öffnen, um sich erleuchten und innerlich verwandeln zu lassen. Ein wichtiger Punkt, in dem sich Gott und der Mensch unterscheiden, ist der Stolz: in Gott ist kein Stolz, da er die vollkommene Fülle und ganz darauf ausgerichtet ist, zu lieben und Leben zu schenken; in uns Menschen dagegen ist der Stolz zuinnerst verwurzelt und erfordert beständige Wachsamkeit und Läuterung. Wir, die wir klein sind, streben danach, groß zu erscheinen, die ersten zu sein, während Gott, der wirklich groß ist, es nicht scheut, sich herabzubeugen und der Letzte zu werden. …“

Benedikt XVI., Angelus in Castel Gandolfo am 23. September 2012 zu Mk 9, 30-37

Ihr aber, für wen haltet ihr mich?

Lesungen am 24. Sonntag in Jahreskreis Jes 50,5-9a;Ps 116,1-2.3-4.5-6.8-9;Jak 2,14-18;Mk 8,27-35

»Ihr aber, für wen haltet ihr mich?« (V. 29). Jesus wendet heute diese so direkte und vertrauliche Frage an einen jeden von uns: »Du, was meinst du, wer ich bin? Was meint ihr, wer ich bin? Wer bin ich für dich?« Jeder ist aufgerufen, in seinem Herzen zu antworten und sich dabei vom Licht leiten zu lassen, das der Vater uns schenkt, um seinen Sohn Jesus zu erkennen. Und es kann genau wie Petrus auch uns geschehen, dass wir voller Begeisterung sagen: »Du bist der Christus«. Wenn aber Jesus zu uns klar sagt, was er zu seinen Jüngern gesagt hatte, also dass seine Sendung nicht auf der breiten Straße des Erfolgs vollbracht wird, sondern auf dem beschwerlichen Weg des leidenden, gedemütigten, abgelehnten und gekreuzigten Dieners, dann kann es gerade wie Petrus auch uns geschehen, dass wir protestieren und uns auflehnen, weil dies unseren Erwartungen, den weltlichen Erwartungen, entgegensteht. In jenen Augenblicken verdienen auch wir die gesunde Zurechtweisung Jesu: »Tritt hinter mich, du Satan! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen« (V. 33).“

Papst Franziskus (Angelus am 18.09.2018)

Effata, das heißt: Öffne dich

Lesungen zum 23. Sonntag im Jahrskreis: Jes 35,4-7a;Ps 146,6-7.8-9a.9b-10;Jak 2,1-5;Mk 7,31-37

„Es gibt ein inneres Verschlossensein, das den tiefen Kern der Person betrifft, jenen Kern, den die Bibel das »Herz« nennt. Und Jesus ist gekommen, dieses zu »öffnen«, zu befreien, um uns fähig zu machen, in Fülle die Beziehung mit Gott und den anderen zu leben. Deshalb also sagte ich, daß dieses kleine Wort »effata – öffne dich« in sich die ganze Sendung Christi zusammenfaßt. Er ist Mensch geworden, damit der durch die Sünde in seinem Inneren taub und stumm gewordene Mensch fähig wird, die Stimme Gottes zu hören, die Stimme der Liebe, die zu seinem Herzen spricht, und damit er so lerne, seinerseits die Sprache der Liebe zu sprechen, mit Gott und mit den anderen zu kommunizieren.“

Benedikt XVI, Angelus am 09.09.2012

„Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir“ (Mk 7, 6)

Lesungen zum 22. Sonntag im Jahreskreis: Dtn 4,1-2.6-8;Ps 15,2-3.4.5;Jak 1,17-18.21b-22.27;Mk 7,1-8.14-15.21-23

„Auch heute lädt uns der Herr ein, dieser Gefahr zu entgehen, der Form mehr Bedeutung beizumessen als der Substanz. Er ruft uns auf, immer wieder zu erkennen, was der wahre Mittelpunkt der Erfahrung des Glaubens ist, nämlich die Liebe zu Gott und zum Nächsten, die ihn von der Heuchelei des Legalismus und des Ritualismus reinigt. …

Auch hier darf es keine äußere, sondern es muss eine innere, substanzielle Haltung sein: Es bedeutet, wachsam zu sein, damit unsere Art zu denken und zu handeln nicht durch die weltliche Mentalität, das heißt durch Eitelkeit, Gier, Stolz verunreinigt werde. Ein Mann oder eine Frau, die in Eitelkeit, Geiz und Stolz leben und gleichzeitig glauben und sehen lassen, dass sie religiös sind, und sogar andere verurteilen, sind in Wirklichkeit Heuchler.“

Papst Franziskus, Angelus 02.09.2018