"Es geht nicht um das, was wir tun, oder wie viel wir tun, sondern darum, wie viel Liebe wir in das Tun legen, in die Arbeit, die er uns anvertraut hat." Mutter Theresa

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Peter und Paul

„Voll Freude feiert die Kirche heute das gemeinsame Gedächtnis dieser beiden. Der »Fels« und das »auserwählte Werkzeug« sind hier in Rom endgültig zusammengetroffen. Hier haben sie ihren apostolischen Dienst zur Vollendung geführt, indem sie ihn durch ihr Blutvergießen besiegelten.

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Ja, Jesu Wort, seine Frohe Botschaft, macht lebendig.

Lesungen am 13. Sonntag im Jahreskreis: Weish 1,13-15;2,23-24;Ps 30,2 u. 4.5-6b.6cd u. 12a u. 13b;2 Kor 8,7.9.13-15;Mk 5,21-43

„Das wird uns im heutigen Evangelium vor Augen gestellt. Jairus, der Synagogenvorsteher von Kapharnaum, kommt zu Jesus und fleht in an: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie am Leben bleibt. Jesus begibt sich in das Haus des Jairus. Das Mädchen ist bereits tot. Jesus fasst das Kind an der Hand und sagt zu ihm: Steh auf! Sofort steht das Mädchen auf und geht umher.

Mit der Erweckung dieses Mädchens zum Leben setzt Jesus ein Zeichen, das über diesen Vorgang hinausweist. Es geht ihm nicht darum, den leiblichen Tod zu überwinden und das Leben zu verlängern. Er will vielmehr ein Leben schenken, das vom biologischen Tod nicht berührt wird, ein Leben, das keine Macht der Welt auslöschen kann. Er bringt uns das Leben, das in der Gemeinschaft mit Gott besteht und kein Ende kennt.

So hat es Gott schon im Alten Bund verheißen. Im Buch der Weisheit wird es uns gesagt: „Gott hat den Tod nicht gemacht und hat keine Freude am Untergang der Lebenden. … Gott hat den Menschen zur Unvergänglichkeit erschaffen und ihn zum Bild seines eigenen Wesens gemacht“ (Weish 1,13; 2,23).“

Friedrich Kardinal Wetter

Dreifaltigkeit ist Liebe

Lesungen zum Dreifaltigkeitssonntag: Dtn 4,32-34.39-40;Ps 33,4-5.6 u. 9.18-19.20 u. 22;Röm 8,14-17;Mt 28,16-20

Hasenfenster in Paderborn, Symbol für die Dreifaltigkeit

„Drei Personen, die ein Gott sind, da der Vater Liebe ist, da der Sohn Liebe ist, da der Geist Liebe ist. Gott ist ganz und gar nur Liebe, reinste, unendliche und ewige Liebe. Er lebt nicht in glanzvoller Einsamkeit, sondern ist vielmehr unerschöpflicher Quell des Lebens, das sich unaufhörlich hin schenkt und mitteilt. Wir können es in einem gewissen Maß erahnen, wenn wir sowohl den Makrokosmos – unsere Erde, die Planeten, die Sterne, die Galaxien – als auch den Mikrokosmos – die Zellen, die Atome, die Elementarteilchen – betrachten. In alles Seiende ist in gewissem Sinne der »Name« der Allerheiligsten Dreifaltigkeit eingeprägt, da das ganze Sein, bis hin zum letzten Partikel, ein In-Beziehung-Sein ist, und auf diese Weise scheint Gott durch, der Beziehung ist, es scheint letztlich die Schöpferliebe durch. Alles geht aus der Liebe hervor, strebt hin zur Liebe und bewegt sich gedrängt von der Liebe, natürlich in unterschiedlichen Stufen des Bewusstseins und der Freiheit.“

Benedikt XVI, Angelus am 07.06.2009

Heiliger Geist

Lesungen vom Pfingstsonntag: Apg 2,1-11;Ps 104,1-2.24-25.29-30.31 u. 34;Gal 5,16-25;Joh 15,26-27;16,12-15

"Der Heilige Geist vereinigt; der Heilige Geist sammelt; er bricht Türen auf, die verschlossen sind; er schafft Brücken, wo Gräben sind, die die Menschen voneinander trennen; über Grenzen aller Art hin führt er die Menschen zusammen; er sammelt. Dazu war Christus gekommen, um die zerstreuten Kinder Gottes, wie er selber sagt, zu sammeln. Um über die Verwirrungen und Feindseligkeiten der Welt hin Einheit zu schaffen; die Menschen zu der Einheit zu bringen, zu der Gott sie berufen hat. Einen und Sammeln ist das Kennzeichen, ist das Werk des Heiligen Geistes, wie das Zerstreuen und das Gegeneinander-Aufbringen das Werk des Teufels ist. Der Heilige Geist eint und so schafft er das einige Volk Gottes über die Welt hin, seine Kirche als Vorgriff auf die vereinigte Welt. Er sammelt, das heißt, zum Glauben gehört das Wir der Glaubenden. Nur im Wir sind wir Kinder unseres Vaters. Man kann nicht Jesus für sich allein haben, ihn sich nach seinen eigenen Ideen ausdenken wollen. Wir können ihn nur haben im Wir der Kirche und Wer sagt >>Jesus Ja, Kirche Nein<< der sagt in Wirklichkeit auch zu Jesus Christus Nein, weil zu ihm eben das Sammeln das Hineinführen in die Gemeinschaft der Kirche gehört."

Joseph Ratzinger, JRGS 14/1

Gedanken zum Karsamstag 2021

Liebe Schwestern und Brüder!

Ich erinnere mich – Ihnen wird das vielleicht zunächst seltsam erscheinen – an diesem Karsamstag an die Religiösen Kinderwochen. Ein Höhepunkt dieser Woche ist für die Kinder und mehr noch für unsere jugendlichen Helfer die Nachtwanderung. Akribisch bereiten die Jugendlichen die ein oder andere raffinierte Aktion vor, um den Kindern eine spannende Nachtwanderung zu bescheren.

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