„Wir glauben nicht an Gott, weil wir ihn brauchen, sondern weil er uns liebt“, Kardinal Gerhard Ludwig Müller

Das Scherflein der Witwe

Da kam auch eine arme Witwe und warf zwei kleine Münzen hinein. Er rief seine Jünger zu sich und sagte: Amen, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten hineingeworfen als alle andern. Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluß hergegeben; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat alles gegeben, was sie besaß, ihren ganzen Lebensunterhalt. Mk 12, 42-44

Gott sieht nämlich nicht auf den materiellen Wert der Opfergabe, sondern auf das Herz der Opfernden; für ihn zählt nicht, wieviel einer in seinem Opfer gibt, sondern von wieviel Besitz er es darbringt. (BEDA)

Quelle: Catena Aurea