„Wir glauben nicht an Gott, weil wir ihn brauchen, sondern weil er uns liebt“, Kardinal Gerhard Ludwig Müller

Der TAG DES HERRN als E-Paper - Jetzt entdecken!

Der verborgene Schatz

Lesungen: 1 Kön 3,5.7-12;Ps 119,57 u. 72.76-77.127-128.129-130;Röm 8,28-30;Mt 13,44-52

"In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker." (Mt 13, 44)

Diese Schatz, "im Acker verborgen", meint die beiden Testamente, in der Kirche verborgen. Wenn jemand beginnt, ein wenig davon zu verstehen, dann merkt er, daß dort große Dinge verborgen sind, und er geht hin, verkauft all seinen Besitz, und kauft den Schatz. Das heißt: Er setzt alles Zeitliche hintan, um sich dadurch die Freiheit zu erwerben, reich zu werden in der Erkenntnis Gottes. (Augustinus)