„Aber es ist wesentlich...daß wir uns von Jesus führen lassen, weil er den Weg nicht nur kennt, sondern der Weg ist.“ Benedikt XVI

Die Auferstehung des Herrn besiegelt die Erneuerung unseres Menschseins

Lesungen vom Ostersonntag: Apg 10,34a.37-43; Ps 118; Kol 3,1-4; Joh 20,1-9 und vom Ostermontag: Apg 2,14.22b-33; Ps 89,2-3.4-5; 1 Kor 15,1-8.11; Lk 24,13-35

Auferstehung Jesu Wandteppich in den vatikanischen Museen

„Die Auferstehung des Herrn besiegelt die Erneuerung unseres Menschseins. Christus hat den durch unsere Sünde verursachten Tod besiegt und führt uns zum unsterblichen Leben zurück. Aus diesem Ereignis gehen das ganze Leben der Kirche und die Existenz der Christen hervor. …

Wie können wir dem Herrn begegnen und immer mehr zu seinen wahren Zeugen werden? Der hl. Maximus von Turin sagt: »Jeder, der den Heiland erreichen will, muß ihn als erstes mit dem eigenen Glauben zur Rechten der Gottheit setzen und ihn mit der Überzeugung des Herzens in den Himmel stellen« das heißt: Er muß lernen, ständig den Blick des Geistes und des Herzens auf die Höhe Gottes zu richten, zu der Christus auferstanden ist. Im Gebet, in der Anbetung also begegnet Gott dem Menschen. … Nur wenn wir es verstehen, uns an Gott zu wenden, zu ihm zu beten, können wir den tiefen Sinn unseres Lebens entdecken, und der alltägliche Weg wird vom Licht des Auferstandenen erhellt.“

BENEDIKT XVI. aus dem REGINA CÆLI vom Ostermontag, 25. April 2011